Wellen aus Stein
Das prähistorische kreideweiße Gestein, das hier die Sandfläche der Sahara unterbricht, bildet Säulen und Taschen, die an diesem ausgedörrten Ort kostbaren Schatten spenden, und präsentiert sich in verschiedensten Formen. Ein Großteil des für den Nationalpark Weiße Wüste charakteristischen Kalksteins tritt in niedrigen Formationen auf, die an weiße Meereswellen erinnern. Über dem mineralischen Mischmasch thronen geisterhaft bleiche Hoodoos, die mindestens ebenso beeindruckend sind wie die anderen großen Monumente Ägyptens. Sie wurden allerdings nicht von Menschenhand geschaffen und scheinen einfältig dreinblickende Köpfe auf Stielen darzustellen anstatt die üblichen Götter und Göttinnen bzw. Pharaonen. Waren hier vielleicht Außerirdische am Werk? Wohl kaum. Nur die ewige Erosion durch windgepeitschten Sand.
Das prähistorische kreideweiße Gestein, das hier die Sandfläche der Sahara unterbricht, bildet Säulen und Taschen, die an diesem ausgedörrten Ort kostbaren Schatten spenden, und präsentiert sich in verschiedensten Formen. Ein Großteil des für den Nationalpark Weiße Wüste charakteristischen Kalksteins tritt in niedrigen Formationen auf, die an weiße Meereswellen erinnern. Über dem mineralischen Mischmasch thronen geisterhaft bleiche Hoodoos, die mindestens ebenso beeindruckend sind wie die anderen großen Monumente Ägyptens. Sie wurden allerdings nicht von Menschenhand geschaffen und scheinen einfältig dreinblickende Köpfe auf Stielen darzustellen anstatt die üblichen Götter und Göttinnen bzw. Pharaonen. Waren hier vielleicht Außerirdische am Werk? Wohl kaum. Nur die ewige Erosion durch windgepeitschten Sand.
Dieser Nationalpark ist nach dem Kalkstein benannt, der das unerbittliche Sandmeer der Sahara unterbricht.
© Bernd Grundmann / Huber / eStock Photo 2026-06-15 11:34:59 :