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Eine verworrene „Bucht“
Bahía Blanca – weiße Bucht – ist der Name dieses mit vielen Windungen versehenen Gewässers sowie des Stadtgebiets, das an ihm liegt. Technisch gesehen handelt es sich nicht um eine Bucht, sondern um ein Ästuar: ein Übergangsgewässer zwischen einem Fluss (in diesem Fall dem Rio Napostá Grande) und seiner Mündung ins Meer, wo sich Salz- und Süßwasser vermischen und zu Brackwasser werden. Die an der Flussmündung gelegene Stadt – von ihren rund 300.000 Einwohnern einfach „Bahía“ genannt – ist einer von mehreren argentinischen Häfen an der Küste der Provinz Buenos Aires (zu der, etwas irreführenderweise, die Hauptstadt Buenos Aires nicht gehört).
Der Name bedeutet „Weiße Bucht“, aber eigentlich ist dieses Gewässer ein großer, sich schlängelnder Meeresarm.
© Elen11 / iStock / Getty Images Plus 2026-06-15 11:34:59 :