Meereswirbel
Vom Elektronenmikroskop bis hin zur hochauflösenden Satellitenfotografie hat Technologie uns völlig neue Einblicke in die Natur ermöglicht. Aber ist das, was wir hier sehen, richtig groß oder eher winzig?Eigentlich ein bisschen von beidem: Auf diesem Luftbild, das Landsat 8 in der gewaltigen Tschuktschensee vor der Küste Nordalaskas aufgenommen hat, zeigen die Wasserwirbel, wo das Wasser der Küste Alaskas auf das Wasser der größeren Beringsee trifft. Die waldgrünen Flecken auf dem Foto sind voll von mikroskopisch kleinen Kieselalgen, die von eiskalten, aber nahrungsreichen Strömungen der Beringsee versorgt werden. Dazwischen sind Streifen aus eisigem Türkis zu erkennen. Hierbei handelt es sich um die kalzifizierten Hüllen von Kalkflagellaten. Das ist Plankton, das in wärmeren, nährstoffarmen Küstengewässern gedeihen kann.
Vom Elektronenmikroskop bis hin zur hochauflösenden Satellitenfotografie hat Technologie uns völlig neue Einblicke in die Natur ermöglicht. Aber ist das, was wir hier sehen, richtig groß oder eher winzig?Eigentlich ein bisschen von beidem: Auf diesem Luftbild, das Landsat 8 in der gewaltigen Tschuktschensee vor der Küste Nordalaskas aufgenommen hat, zeigen die Wasserwirbel, wo das Wasser der Küste Alaskas auf das Wasser der größeren Beringsee trifft. Die waldgrünen Flecken auf dem Foto sind voll von mikroskopisch kleinen Kieselalgen, die von eiskalten, aber nahrungsreichen Strömungen der Beringsee versorgt werden. Dazwischen sind Streifen aus eisigem Türkis zu erkennen. Hierbei handelt es sich um die kalzifizierten Hüllen von Kalkflagellaten. Das ist Plankton, das in wärmeren, nährstoffarmen Küstengewässern gedeihen kann.
Selbst mikroskopisch kleine Organismen können gemeinsam etwas richtig Großes schaffen.
© US Geological Survey / Norman Kuring / Kathryn Hansen / NASA 2026-06-15 11:34:59 :