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Klein, aber laut
Der Name „Sägekauz“ erinnert an vergangene Zeiten, als in den nördlichen Wäldern noch Holzfäller und Fallensteller umherstreiften. Die grauhaarigen Waldarbeiter verglichen den Ruf dieser winzigen Eule – eine Reihe hoher, schriller Töne, die sich oft stundenlang wiederholten – mit dem vertrauten Geräusch eines Schleifsteins, mit dem Zahn für Zahn eine Säge geschliffen wird. Der kleine Jäger ist zwar vor allem dafür bekannt, Geräusche zu machen, kann aber auch hervorragend hören: Wie bei vielen Eulenarten sind die Ohren des Sägekauz asymmetrisch strukturiert und platziert, sodass er seine Beute äußerst genau per Geräuschortung aufspüren kann.
Der Sägekauz ist zwar ein unerbittlicher Jäger, mit etwa 15 bis 23 cm aber recht klein für eine Eule.
© Megan Lorenz / Adobe Stock 2026-06-15 11:34:59 :