Eine aufgegebene Mission
Obwohl die Architektur eindeutig europäisch geprägt ist, deutet ein Blick auf die Palmen durch das Außentor dieser Ruine auf ihre wilde Lage in der Neuen Welt hin. São Miguel das Missões war eine von mehreren Missionen, die Ende des 17. Jahrhunderts vom Jesuitenorden nahe der Dreiländerecke zwischen Brasilien, Argentinien und Paraguay gegründet wurden. Die Mission der Missionen? Die „Zivilisierung” der lokalen Guaraní-Bevölkerung durch ihre Eingliederung in geplante katholische Gemeinschaften – ein Unterfangen, das nur so lange Bestand hatte, bis Spanien den Orden 1767 aus Amerika vertrieb. Die Verschmelzung des Katholizismus mit den indigenen Traditionen durch die Missionen prägte die Kultur der Region nachhaltig, sodass die UNESCO mehrere der Ruinen (darunter auch São Miguel) zum Weltkulturerbe erklärte.
Obwohl die Architektur eindeutig europäisch geprägt ist, deutet ein Blick auf die Palmen durch das Außentor dieser Ruine auf ihre wilde Lage in der Neuen Welt hin. São Miguel das Missões war eine von mehreren Missionen, die Ende des 17. Jahrhunderts vom Jesuitenorden nahe der Dreiländerecke zwischen Brasilien, Argentinien und Paraguay gegründet wurden. Die Mission der Missionen? Die „Zivilisierung” der lokalen Guaraní-Bevölkerung durch ihre Eingliederung in geplante katholische Gemeinschaften – ein Unterfangen, das nur so lange Bestand hatte, bis Spanien den Orden 1767 aus Amerika vertrieb. Die Verschmelzung des Katholizismus mit den indigenen Traditionen durch die Missionen prägte die Kultur der Region nachhaltig, sodass die UNESCO mehrere der Ruinen (darunter auch São Miguel) zum Weltkulturerbe erklärte.
© robertharding / Shutterstock 2026-06-15 11:34:59 :